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08./09.07.2017, NRW-Masters

08./09.07.2017, NRW-Masters

von links C. Kansy und A. Napp-ZinnTraglufthallen können Schwimmer im Sommer ganz schön schlauchen

Sechs NRW-Titel durch SCSA-Masters in Krefeld

„Draußen warm und innen heiß, da floss auch bei Schwimmern Schweiß!“ Flotter Reim, der aber bei den Teilnehmern der nordrhein-westfälischen Masters-Meisterschaften in Krefeld nicht unbedingt Freude auslöste.   
Auf dem Programm standen die Kurzstrecken (50 und 100m) sowie die 200m Freistil und 200m Lagen. Die Hitze (über 35° C) und die Akustikprobleme stellten viele der Altersklassenschwimmer auf die Probe.   
Mittendrin und sehr erfolgreich zwei Schwimmerinnen des SC Steinhagen-Amshausen (Celestina Kansy mit fünf Titeln, Asta Napp-Zinn mit einem Titel), die zu Recht der Meinung waren, „für diese Bedingungen waren die Zeiten überwiegend gut.“

Eine überragende Ausbeute hatte wieder einmal Celestina Kansy, die in vier ihrer fünf siegreichen Rennen auch die absolut schnellste Athletin war. Sie haderte etwas mit ihrer Sprintzeit über 50m Brust, als sie nach zu braver erster Hälfte erst nach 25m zum ungefährdeten Sieg in 36,46 Sekunden durchstartete. Im Rückensprint hatte die AK-20erin (0:33,93) ihren Rhythmus gefunden.   
Am zweiten Tag schwamm sie weit vor dem Feld die 200m Lagen in guten 2:35,48 nach Hause. Mit schnellen Sprints (Freistil 28,43 und Schmettern 30,90) krönte die 22jährige ihr erfolgreiches Wochenende.   

Am zweiten Tag stieß auch Asta Napp-Zinn (AK 65) dazu, die allen Grund zum Strahlen über die 50m-Freistilzeit von 55,76 hatte, auch wenn es hier nur zum vierten Platz reichte. Dafür fuhr sie auf der 100m-Strecke Silber ein. Auch wenn die Pause nur kurz war, legte die SCSAlerin mit Gold im Schmettersprint noch einen drauf.   
Kurios, die Schmetter-Siegerehrung ohne Medaillen: zu wenig bestellt, müssen nachgereicht werden (frotzelnder Athleten-Kommentar: „Da haben wir bei der Hitze nicht so viel zu schleppen!“).