Hinten v.l.: N. Finken, U. Cordes, L. Wesselmann, A. Ebeler, R. Mittelberg, N. Winkler und J. Finken Vorne v.l.: G. Akca, F. Mittelberg, A. Theis, E. Eisenhardt, T. Pollvogt und R. Köppe Es fehlt A. Eisenhardt.

DMS-Bezirksklasse 2019

Stukenbrock, 16.02.2019

Auch das 2. SCSA-Damenteam auf dem DMS-Vormarsch
Mit jugendlicher Leichtigkeit und gestandener Erfahrung

Nach dem guten Debüt im letzten Jahr startete die 2. Damenmannschaft des SC Steinhagen-Amshausen hoch motiviert im Rahmen der Deutschen Mannschafts-Meisterschaften der Schwimmer (DMS) in der Bezirksklasse.
Die Trainerinnen Natalie Finken, Nicola Winkler und Ulrike Cordes konnten auf eine sehr gute Altersmischung zurückgreifen. Von jungen Hüpfern über leistungsstarke Jugendliche bis hin zu erfahrenen Wettkampfhasen war alles dabei.

Jona Luise Finken, mit Jahrgang 2007 die jüngste im Team, war eine sichere Bank über 200m (2:46,33), 400m (5:59,25/Bestzeit(BZ)/- 21 Sek./erstmals unter 6 Minuten) und 800m Freistil (12:42,99/BZ).
Der 2006-er Block mit Amalthea Ebeler, Louise Wesselmann und „Franzi“ Mittelberg zeigte Kampfgeist. „Franzi“ bewies über 200m Rücken (3:02,10/BZ), dass man immer auf sie auf der längeren Strecke zählen kann. Über 100m Rücken sah man schon an Amaltheas Körpersprache, dass sie einen raushauen wollte. Ihr Kampfgeist wurde mit einer neuen Bestzeit von 1:26,77 (- 2,4 Sek.) belohnt. Auch Louise, liebevoll von den Trainerinnen auch „Kampfsau“ genannt, hielt dem Druck über 50m Freistil (0:33,06/BZ/- 1,2 Sek.) stand. Komplettiert wurde die Truppe von Roxana Mittelberg (2004), die über 200m Brust (3:23,00) wichtige Punkte holte.
Wertvolle Unterstützung gab es aus der Leistungsgruppe durch Ramani Köppe (2005), Anna Carlotta Theis (2004) und die Eisenhardt-Schwestern Elina (2003) und Amelie (2000). Beim Training sagte Trainer Klaus Völcker noch, dass eine 5:30 über 400m Freistil bei Ramani drin sein müsse. Und im Wettkampf zeigte sie, dass ihr Trainer Recht hatte! Die Uhr stoppte bei 5:31,36. Auch über 200m Schmettern biss sie sich mit der Steigerung auf 3:01,23 durch. Am vergangenen Wochenende hatte sie noch flach gelegen.
Anna bewies mit ihren Bestzeiten über 200m (2:58,59) und 400m (6:27,16) Lagen, dass ihr die Rhythmuswechsel gut liegen. Die Eisenhardt-Schwestern sind eine sichere Bank auf den Bruststrecken. Elina glitt sehr gut über 200m Brust in Bestzeit von 3:17,13, während Amelie bei ihrem ersten Start nach längerer Pause mit 1:31,79 fast an ihre alte Bestmarke auf der 100m-Strecke heranschwamm.
Die Joker in der Aufstellung waren die alten Hasen Theresa Pollvogt, Gizem Akca (beide 1996) und Natalie Finken (1973). Theresa sprintete über 50m Freistil auf tolle 0:30,76. Gizem zeigte alte Brustqualitäten auf der 100m-Strecke (1:30,48). Und Natalie Finken stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft und deckte die unbeliebten Strecken über 800m Freistil, 400m Lagen und 200m Schmettern ab.

Morgens wollten alle mit der 1. Damenmannschaft gleich ziehen und auch aufsteigen. „Und träumen ist ja erlaubt“, gestatteten sich die Trainerinnen – und dem Team.
Am Ende des Tages fuhren die Damen mit einem guten 6. Platz unter insgesamt 19 Bezirks- klassen-Teams (nach Platz 14 im Vorjahr um über 1600 Punkte gesteigert!) glücklich nach Hause.