Bent Buttwill – Siegerehrung / 50m Brustsprint (1.), eingerahmt von 2 Holländern

Turbo-Auftritte in Osnabrück

Osnabrück, 23./24.02.2019

SCSAler knacken bereits jetzt erste DM-Normen für Berlin

Vierzehn Tage nach dem spektakulären Aufstieg des 1. Damen -Teams in die zweite Bundes liga nutzten gleich mehrere Schwimmer des SC Steinhagen-Amshausen die gute Form zu ersten „Qualis“ für die Deutschen Meisterschaften.
„Das war schon hart. Absolut warm in der Halle, gerammelt voll“, blieb für Coach Klaus Völcker trotz alles Schwitzens die Auseinandersetzung mit starker inländischer und holländischer Konkurrenz im Fokus.

Beim ersten 50m-Bahn-Wettkampf lösten die SCSAler bereits jetzt die ersten DM-Tickets – für die Jahrgangs-DM: Bette Buttwill (Jahrgang 2002/50, 100m Freistil), Ella Wagner (2003/200m Lagen) und Johanna Heidemann (2004/50m Freistil, 50, 100m Rücken). Für die offene DM haben „Karo“ Kuhlmann (95/50m Schmettern, 50, 100m Freistil) sowie Bent Buttwill (98/50, 100m Brust) und die Freistilstaffel der Damen gute Optionen.

Johanna Heidemann
Johanna Heidemann

Welchen Biss vor allem die jungen Damen hatten, bewiesen sie bei ihrem deutlichen Sieg in der 4x100m-Freistilstaffel (4:07,20) vor den holländischen Teams. Heidemann verpasste als Starterin die DM-Norm über 100m Freistil nur um 7/100stel Sek., Buttwill und Lucia Penzel (2001) sprangen 10 Minuten zuvor noch über 200m Lagen ins Wasser, Kuhlmann hatte da bereits drei Rennen in den Muskeln.

Einer kleiner Querschnitt durch die eindrucksvolle SCSA-Bilanz: das 50m Brust-Finale entschied Bent Buttwill in starken 0:29,70 gegen zwei hochklassige Holländer. Seine zweite Prämie holte er sich auf der 100m-Strecke, Platz 3 mit Altkreisrekord von 1:06,75.
Gegen die deutsche Spitzenschwimmerin Jessica Felsner (Köln) musste „Karo“ Kuhlmann im Schmettersprint- (0:27,99, beim Anschlag) und im Freistilsprint (0:26,70) passen.

Ella Wagner
Ella Wagner

Einen tollen Auftritt lieferte Ella Wagner über 200m Lagen. Auf der Bruststrecke zog sie der Konkurrenz weit weg, erstmals auf der Langbahn unter 2:30 und das gleich mit 2:28,44. Nur noch 15/100stel fehlten Rathna Köppe (2003) im Brustsprint nach tollen 0:32,77 (5.).

Weitere Ergebnisse:
50m Freistil: Ramani Köppe (2005) 0:30,06 , Celestina Kansy (95) 0:28,75 (6.) , Bette Buttwill 0:28,03 (2.), J. Heidemann 0:28,07 (3.), L. Penzel 0:28,26 (2.) , Robin Krieger (2000/0:26,08/9.)
100m Rücken: E. Wagner 1:09,38 (5./DM-Norm nur um 16/100stel verpasst), J. Heidemann 1:09,66 (1.)
50m Schmettern: Ramani Köppe 0:32,18 (7.) , Remé Kuhrmann (2002/0:31,61) , Rathna Köppe 0:28,07 (3.)
100m Schmettern: Marco Pöhlker (2003/1:11,62/11.) , Kevin Kailing (2001/1:08,68/11.) , R. Krieger 1:04,96 (6.)
200m Lagen: C. Kansy (95) 2:35,28 (3.)
200m Rücken: R. Kuhrmann 2:31,10 (2.)

Sieben Cracks aus der Nachwuchsgruppe mischten munter mit, allen voran die 2008er Jungen. Jarle Brinkmann stand 6x auf dem Treppchen, darunter Klasse 1:14,56 (1.) über 100m Freistil und 1:29,59 (2.) über 100m Rücken. Tim Kuhaupt steigerte sich deutlich: als Freistil-Sechster auf 1:22,37 und Rücken-Vierter auf 1:35,76.

Weitere Ergebnisse:
Jona Finken (2007) 100m Schmettern (1:43,41)
Fynn Gresselmeier (2004) 50m Freistil (0:33,05)
Franziska Mittelberg 200m Rücken (3:08,71)
Louise Wesselmann 50m Freistil (0:34,00) und 100m Brust (1:32,80)
Amalthea Ebeler (alle 2006) 50m Rücken (0:41,94)