SCSA-Team

SCSA trumpft bei OWL als stärkstes Team in der offenen Wertung auf

Herford, 15./16.06.2019
Auch der Nachwuchs überzeugt mit 14 Medaillen, darunter 5x Gold

Mit 20 Schwimmern trat der SC Steinhagen-Amshausen bei den ostwestfälischen Titelkämpfen im Herforder Freibad an. Absolut stark, wie die Steinhagener immer vorne mit mischten. Das drückt der Medaillenspiegel (offene Wertung) aus, wo die SCSAler mit 16 Titeln dominierten, darunter alle drei in den Damenstaffeln und die Lagenstaffel der Herren.
Auch bei den Jahrgängen lag der SCSA mit 18 Titeln unter den drei stärksten Teams, obwohl Klaus Völcker am Donnerstag die Hiobsbotschaft erreichte: Johanna Heidemann (Jahrgang 2004), eine seiner Top-Athletinnen, fällt mit einer Blinddarm-Operation aus.
Ansonsten musste der Coach nur einige dünnhäutige junge Damen motivieren, die lieber im warmen Steinhagener Hallenbad bei 29° trainieren als bei Herforder 25° draußen!
Erfolgreichste Athletin der Veranstaltung war Ella Wagner. Die tolle Bilanz der 2003erin: 6x im Jahrgang vorne, dazu über 200m Lagen und überraschenderweise auch über 100 (1:18,01) und 200m Brust (2:48,80) in der offenen Wertung. Brust lief zuletzt nicht so.
5x offen ganz vorne „Karo“ Kuhlmann (95), die neben drei Sprint-Titeln (Schmettern, Rücken, Freistil) vor allem über 100m Schmettern (1:05,55/Einzel und in der Staffel) überzeugte.
4x schaffte das Bent Buttwill (98), darunter 1:08,07 über 100m Brust vor seinem Vereinskame- raden Henrik Terholsen (95/1:09,27). Weitere zwei Langbahn-Altkreisrekorde verbuchte Buttwill über 200m Lagen (2:15,01) und 100m Schmettern (1:00,54).
Aufsteigende Form bewies Robin Krieger (2000), der nach Platz 4 (0:25,91) im Freistilsprint seine 100m Schmetter-Bestzeit auf 1:03,62 (2.) steigerte. Neben drei Titeln stachen bei Bette Buttwill (2002) die 50m (offen/3./0:30,37) und 100m Schmettern (jetzt 1:11,07/1.) heraus. Bei Lucia Penzel lief es umgekehrt: die 2fache Meisterin lag im Sprint (0:30,45) direkt hinter Bette, auf der 100m-Strecke aber in Bestzeit von 1:10,05 bei den 2001erinnen vorne.
Ebenfalls im Schmettern steigerte sich Marco Pöhlker (1:11,60/10.). Sprinter Rathna Köppe (beide 2003) ist schon etwas weiter, neue Bestzeit: 1:07,47 (4.). Auch Schwester Ramani, ebenfall zu sehr Sprinterin, schob sich auf der 100m-Distanz weiter nach vorne: jetzt 1:14,01 (2.). René Kuhrmann (2002), der Doppelsieger über 100 und 200m Rücken, überzeugte als Startschwimmer der siegreichen Herren-Lagenstaffel mit schnellen 1:07,57.
Die 4x200m-Freistil-Staffel der Damen (9:15,53) schaffte auf Anhieb die DM-Quali. Dampf machte „Karo“ Kuhlmann (0:58,6) über 4x100m, um Beckum wieder einzufangen.

Auch der SCSA-Nachwuchs mischte munter mit: 5x Gold, 1x Silber Jarle Brinkmann, 4x Silber, 1x Bronze Tim Kuhaupt (beide 2008), 3x Bronze Jona Finken (2007). Knapp verpasste Louise Wesselmann (2006) über 200m Brust 4. in starken 3:17,81) das Podest. Im 2009er-Zweikampf (200m Lagen/4:08,39 und 400m Freistil) hatte Joel Schmunz Platz 4 gepachtet.

Weitere Ergebnisse:
50m Schmettern: Aron Csonti (99) 0:29,30
100m Rücken: Amalthea Ebeler 1:30,68/14. , Franziska Mittelberg (beide 2006) 1:28,98/12.
100m Freistil: J. Finken 1:15,53/3. , J. Brinkmann 1:13,53/1.
400m Fr: Tom Ernst (2009) 8:11,78/6. , J. Finken 6:02,15/3. , J. Brinkmann 5:49,09/1.
100m Schmettern: T. Kuhaupt 1:40,54/2.
200m Lagen: T. Kuhaupt 3:16,03/2.