Bent Buttwill

Herbst-Pokal: Bent Buttwill und Ella Wagner mit tollen Brustrekorden

Bielefeld-Sennestadt, 27./28.10.2018

Karolin Kuhlmann dominiert drei von vier Finals

Volles Haus in Bielefeld, recht starke Konkurrenz, der richtige Prüfstein für die Schwimmer des SC Steinhagen-Amshausen zum Abschluss ihres einwöchigen Trainingscamps. Um nur einige weitere hervorzuheben: Bette Buttwill marschiert im Sprintbereich, Robin Kriegers Leistungssprünge, Kevin Kailing in einer „anderen Sprint-Welt“, Ramani Köppe mit Riesen- sprüngen oder Jarle Brinkmann, Tim Kuhaupt und Fynn Gresselmeier bei den Jüngeren.

Zweiter von 27 Vereinen, 4 Siege in den 8 offenen Sprint-Finals, mit Bent Buttwill (Jahrgang 1998) und Karolin Kuhlmann (95) an der Spitze! Bent katapultierte sich im 50m-Brustsprint bereits im Vorlauf auf phantastische 0:28,54 (Altkreisrekord), blieb auch im Finale als Einziger unter 30 Sekunden. Stark auch der 100m-Schmetterrekord (0:57,71).

Bei „Karo“ geht es nach der Erkältungspause wieder vorwärts. „Sie ist aber zu ungeduldig“, mahnte Trainer Klaus Völcker. Selbstvertrauen brachte der Kopf-an-Kopf-Rückensprint (1. in blanken 30 Sek.) mit der Bielefelderin Rosenstengel wie auch die deutlichen Siege im Schmetter- und Freistilsprint. Im freien Stil positioniert sich auch Bette Buttwill (2002) immer mehr. Auf vielversprechenden 0:27,33 steht jetzt die Bestmarke der Finaldritten.

Für den dritten Altkreisrekord sorgte Ella Wagner über 200m Brust. Es war „faszinierend zu sehen“ (Trainer-O-Ton), wie die Fünfzehnjährige der Konkurrenz in den Tauchphasen nach jeder Wende fast eine halbe Körperlänge abnahm auf dem Weg zu tollen 2:42,21.

Auf „Wolke sieben“ schwebte Robin Krieger. Vier Bestzeiten, um zwei Sek. steigerte er sich über 100m Schmettern auf 1:01,31 (3.). Zu 0:31,41 (8.) bzw. 0:31,77 (10.) trieben sich im offenen Brustsprint der 2000er und Kevin Kailing (2001), der im Freistilsprint dank hoher Armfrequenz jetzt bei erstaunlichen 0:25,75 (Jahrgangs-Dritter) steht.

Sichere Siege fuhr Lucia Penzel (2001) über 100m Schmettern (1:09,44) und 100m Lagen (1:10,15) ein. Bei ihr wie auch bei Rene‘ Kuhrmann setzt Völcker bis zu den NRW-Meisterschaften den Sprinthebel. Gleichmäßig zog der 2002er seine Bahnen über 200m Rücken zur Bestzeit von 2:20,84 (3.). Nach Durststrecke strahlte Christina Cordes (2001) über den Freistilsprint in flotten 0:28,91 (Jahrgangsdritte im Vorlauf). Hier war auch Aron Csonti (99) mit seinen 0:26,92 (Jgs-Erster im Vorlauf) recht zufrieden.

Starke 2003er: Rathna Köppe 100m Freistil (7./0:59,96/erstmals unter 1:00) und 1:15,93 (4.) über 100m Brust, Marco Pöhlker mit 1:14,95 (3.) über 100m Lagen. Gleich um drei Sek. verbesserte sich Anna Theis (2004) als Vierte über 100m Rücken auf schnelle 1:14,31.

Ausdauer bewies Ramani Köppe (2005) über 100m Schmettern (1:15,75/2./- 5 Sek.) und Freistil (1:07,15/6.), dazu starke Freistil- (0:29,03/2.) und Schmettersprints (0:31,42/2.). Trainingsfleiß zahlt sich aus, das zeigten Jarle Brinkmann (5 Siege, 100m Lagen/1:27,51), Tim Kuhaupt (beide 2008/ 200m Rücken 3:24,47/2.) und Fynn Gresselmeier (2004/ 200m Freistil 2:39,65/100m Brust 1:28,72.

Ergebnisse:
200m Rücken: Amalthea Ebeler (2006) 3:15,56/14. , Roxana Mittelberg (2004) 3:15,83/13. , Franziska Mittelberg (2006) 3:08,04/13.
50m Brust: R. Mittelberg 0:43,40/7. , Louise Wesselmann (2006) 0:40,68/6.
200m Brust: F. Mittelberg 3:27,93/7.
200m Freistil: T. Kuhaupt 3:02,16/2. , L. Wesselmann 2:54,91
100m Lagen: A. Ebeler 1:31,33/20.