SCSA Damenmannschaft DMS-Oberliga 2025

„Karo“ Kuhlmann stärkste Oberliga-Schwimmerin bei der DMS

Oberhausen, 10.01.2026
SCSA-Nachwuchs-Talente fügen sich gut ein

Neben den „Deutschen“ und den NRW-Titelkämpfen sind die Deutschen Mannschafts-Meisterschaften im Schwimmen (DMS) das 3. Saison-Highlight .
„Wir können schon etwas stolz auf unsere Mädels sein,“ würdigten die SCSA-Trainer Klaus Völcker und Nils Großerohde den 7. Platz unter den 10 Oberliga-Teams.
Dabei waren die Voraussetzungen im Lager des SC Steinhagen-Amshausen nicht gerade gut – ungünstiger Termin direkt nach den Weihnachtsferien, eingeschränkte Trainings- möglichkeiten, Ausfall von zwei Damen und zwei Erkältungsbetroffene.
Das zählte nichts, als der erste Startpfiff in Oberhausen ertönte. Auf dem Programm standen 2 Durchgänge mit jeweils 17 Rennen, jede Teilnehmerin mit max. 5 Starts – ein reines Puzzle-Spiel für die Trainer.
Nach den ersten 6 Rennen strahlten die SCSA-lerinnen – im Protokoll mit 250 Punkten Vorsprung an der Spitze – aber leider „dank“ eines Übertragungsfehlers nach dem ersten Rennen. Nils Großerohde hatte den Protokollführer darauf aufmerksam gemacht – großes Aufatmen beim Ausrichter!
Dennoch ein Bombenauftakt durch Lucia Penzel (Jahrgang 2001) über 100m Lagen (1:09,07). Für die erste Bestzeit (BZ) sorgte Jona Finken (2007), die über 200m Freistil mit 2:14,18 erstmals die2:15 unterbot, und mit 4 weiteren BZs auf der 400m-Strecke und über 200m und 400m Lagen sowie 200m Brust glänzte.
Debüt für die beiden Nachwuchstalente Wilhelmine Heidemann und Franziska Lotte (beide 2012) – „Franzi“ bedankte sich mit Bestzeit über 100m Brust (1:26,24).
Den ersten von 5 tollen Auftritten hatte „Karo“ Kuhlmann (1995), die stärkste Punkte- sammlerin der Veranstaltung, über 100m Schmettern (1:03,89). Lucia Penzel legte mit Bestzeiten über 50m (0:36,34) und 100m Brust (1:18,39) nach.
Wilhelmine Heidemann absolvierte ein hartes Programm bei ihrem Debüt – Bestzeiten über 200m Schmettern, 200m Rücken, 400m Lagen und 800m Freistil, wo sie gleichmäßig in 11:00,48 ihre Bahnen zog.
Unter ihren 3 Rückenstarts sammelte Emma Lüke (2007) die meisten Punkte im 50m-Sprint (0:33,02). Zum Ende des 1. Abschnitts trumpfte Johanna Heidemann (2004), die nach Kuhlmann zweitschnellste Freistilsprinterin der Veranstaltung, mit tollen 0:27,22 (50m) und 0:59,90 (100m) auf.
Die Trainer schworen ihre Truppe noch einmal ein. Das wirkte! Bette Buttwill (2002) kämpfte sich nach Anfangsproblemen zu Beginn der 2. Hälfte wieder zurück in die Spur – gut wieder die 100m Lagen (1:10,52) und die 1500m Freistil – zur Freude des Teams unter 20 Minuten!
Großerohde und Völcker hatten bewusst ins letzte Viertel viele Kämpfer-Typen gesetzt. Und wie das wirkte; „Karo“ Kuhlmann schlug weit vor dem Feld über 200m Freistil an. Johanna Heidemann über 50 und 100m Rücken mit vorne! Jona Finken mit Bestzeit über 400m Lagen! Bette Buttwills Fight bis zum Anschlag über 400m Freistil!
Wie gewohnt setzte Kuhlmann die Schlussakzente auf dem Weg zu Platz 7: extrem schnelle 0:26,24 (50m Freistil) und 0:57,55 auf der 100m-Distanz.