Oelde, 11.07.2026
SCSA-ler mischen bei den Finals zwischen 22 und 24 Uhr kräftig mit
Zum Ende der langen Saison werden noch einmal alle kribbelig: die einen wollen mit den Schwimmkameraden feiern, die anderen auf der Jagd nach Prämien!
Das Sprint-Programm kam zum Saisonabschluss allen entgegen. Jeder Teilnehmer musste die vier Schwimmlagen als 50m-Sprint absolvieren. Nach der Addition der 4 Zeiten hieß das Motto: entweder Finallauf über 200m Lagen für die besten Sechs pro Jahrgang oder Anfeuern zwischen 22 und 24 Uhr unter gleißendem Flutlicht.
Wer weiterkommen wollte, musste nicht nur clever, sondern bereit sein, bis zum Anschlag zu fighten. Die Devise hieß nicht nur vor den anderen zu liegen, sondern Punkte- und Zeitpolster zu schaffen.
Die Schwimmer des SC Steinhagen-Amshausen schickten ein altersmäßig breit gefächertes Feld von 20 Teilnehmern ins Oelder Nass: Jahrgang 2016: Nic Ernst, Nele Gräfe, Henry Töws, Erik von Thunen und Hannes Reith / Jahrgang 2014: Merle Schörner, Lasse Börger, Leo Ernst, Nathaniel Potthoff und Kian Rethmeier / Jahrgang 2013: Marlon Veling / Jahrgang 2012: Wilhelmine Heidemann und Franziska Lotte / Jahrgang 2010: Cecilia Küster / Jahrgang 2008 und älter: Jarle Brinkmann, Marc Pähler, Emma Lüke, Jona Finken und Bette und Bent Buttwill.
Auch in Oelde zündeten die SCSA-ler wieder ein Feuerwerk von Best- und hochkarätigen Zeiten. 37 Platzierungen in den TopAcht, darunter 6x Gold und 8x Silber! Stellvertretend nannten die Trainer hier Bent Buttwills Sprintzeit über 50m Brust – 0:30,01, Ehrenpreis für die schnellste Brustzeit!
Ab 21.45 Uhr nahm die Lautstärke zu, eine Welle nach der anderen. Gleich im ersten Lauf der 200m Lagen setzte sich Nic Ernst an die Spitze, die er nicht mehr abgab – 3:07,01 (4 Sek. Vorsprung). Hannes Reith (7.) und Erik von Thunen waren Reserve (10.). Weiterhin im Aufwind zeigte sich Nele Gräfe (alle 2016). Ihre Bestmarke steht jetzt bei 3:29,32 (4./nur 5/100stel hinter Bronze).
Bei den 2014ern fehlten Merle Schörner als 7. nur 1,3 Sek. zum Endlauf. Ebenfalls knapp am Finale vorbei Leo Ernst (als 8.) und Nathaniel Potthoff (9.). Dafür wurde Kian Rethmeier seiner Favoritenrolle gerecht und distanzierte in starken 2:39,49 seine Konkurrenten um 12 Sekunden.
Bent Buttwill fehlte nach 2:22,67 eine Sekunde zu Bronze. Jarle Brinkmann schlug nach 2:26,55 als Fünfter an, ebenso Bette Buttwill, die ihre 2:39,70 doch merkte.
Dieses Format (50er-Sprints und 200m Lagen) kommt unheimlich an bei den Schwimmern, macht Spaß, setzt Kräfte frei. Die Konkurrenz war groß und stark, der heimische SCSA ließ in der Mannschaftswertung nur drei Teams aus Neuss, Köln und Wuppertal vorbei.
