Wettkampfüberlagerungen bereiten Vereinen Kopfzerbrechen
Problem im Vorfeld: der attraktive Warendorfer Pokal (in der Sportschule der Bundeswehr) konnte aus Termingründen nur parallel zu den offenen Deutschen Meisterschaften in Berlin stattfinden.
Reichlich Betreuungsarbeit in Warendort für die Trainer des SC Steinhagen-Amshausen: für viele ihrer Schützlinge war das Wochenende Generalprobe für die anstehenden NRW-Meisterschaften (Jahrgang) und im Schwimmerischen Mehrkampf (SMK).
Sieben, 4 davon aus dem Jahrgang 2014, „probten“ für den SMK in Mönchen-Gladbach. Bombenauftritte von Kian Rethmeier: Gold über 200m Brust 3:09,46 und 0:34,19 im Schmettersprint. Im Aufwind Lasse Börger: Gold über 50 (0:41,75) und 100m Brust (1:33,51). Nathaniel Potthoff auf der Alternativlage Schmettern: über 100m Bronze in 1:30,57 und 3:27,93 (5.) über 200m. „Im Power-Tempo angehen, nicht auf Schlussspurt verlassen“: Leo Ernst hielt sich an die Vorgabe von Coach Klaus Völcker über 200m Freistil: Klasse, jetzt 2:36,77 (6.), dazu 400m in 5:33,56 (4.).
Aus dem Jahrgang 2016 überprüften drei ihre Form. Über Brust „flutschte“ es bei Nele Graefe im Sprint (0:47,64/1.) und über 100m (1:47,15/3). Im Brustsprint wurde Henry Töws wegen Frühstarts disqualifiziert, über 100m strahlte er über Silber in 1:46,96. Starke Auftritte von Nic Ernst über100m Rücken (Gold in 1:26,43) und Silber über 200m Lagen (3:11,89). Pech für Merle Schörner (2014), dass es für NRW trotz guter 1:36,80 (6.) über 100m Brust noch nicht klappte.
Für den NRW-Jahrgang in Dortmund gut gerüstet sind der zeitgleich bei der DM in Berlin schwimmende Jarle Brinkmann (2008) und Wilhelmine Heidemann – gut drauf über 200m Freistil (2:29,69/3.) und im Freistilsprint (0:29,80/11. offen). Franziska Lotte (beide 2012) – Dritte über 100m Brust – braucht noch einige Sprinteinheiten. Marc Pähler (2008) konnte nicht mehr auf den NRW-Zug (200m Schmettern / 200m Lagen / beide 3.) aufspringen – nächstes Ziel die OWL-Titelkämpfe!
Eng liegen Glück und Pech beieinander. Zu Beginn unterbot Fynn Gresselmeier (2004) erstmals die Minutengrenze über 100m Freistil (0:59,94). Nun sollte über 100m Brust die nächste Marke dran. Klaus Völcker konstatierte: nach der Startphase: „Gute Streckung, er löst sich immer mehr von seinen Nachbarn.“ Bei der 75m-Marke passierte etwas. Fynn wurde kürzer, enger im Kniebereich, legte mehr Wert auf die Hände und rettete sich so ins Ziel – trotz Verletzung mit neuer Bestzeit von 1:14,24 (4.). Dann ab zum Arzt!
Am SCSA-Bestzeiten-Festival waren alle Steinhagener beteiligt: Jahrgang 2018: Carla Schultze, Jonathan Jung, Julius Tophinke und Oskar Relard // 2017: Enni Kuhlmann und Fiete Borgelt // 2016: Erik von Thunen // 2015: Moritz Relard // 2013: Marlon Veling und Tom Wauro // 2012: Carla Deutsch und Mats Wallmeier // 2010: Cecilia Küster.
Ein weiteres Highlight aus SCSA-Sicht: die beiden Staffeln. Silber in der 4x50m Freistilstaffel (2014 – 2016) und Gold über 4x50m Brust (wie neben / mit C. Schultze, L. Ernst, M. Schörner und L. Börger)
Ca. 120 Starts, 39 Medaillen, davon 14x Gold, 12x Silber, 13x Bronze + 45 Platzierungen unter den besten Acht. Bis auf wenige Ausnahmen nur Bestzeiten!!! Platz vier in der Gesamtwertung unter 40 Vereinen!
