Ella Sophie Wagner beste Ostwestfälin beim NRW-Jugendmehrkampf

09.03.2014, Bochum

Ella Sophie Wagner und Asta Napp-Zinn
Ella Sophie Wagner und Asta Napp-Zinn

Silber für Asta Napp-Zinn über 400m Lagen

(„Groß und Klein wissen, was sie geleistet haben“)Wie gut „Jung und Alt“ miteinander umgehen können, demonstrierten die Nordrhein-Westfälischen Schwimmer auf der 50m-Bahn des Bochumer Uni-Bades.

Eingebettet in die NRW-Masters-Meisterschaften traten Mädchen und Jungs des Jahrganges 2003 zu ihrem Vielseitigkeitswettbewerb, dem Jugendmehrkampf, an.

Das heimische Lager vertrat der SC Steinhagen-Amshausen, bei dem aus beruflichen Gründen mehrere aussichtsreiche Kandidaten passen mussten.

Alleine musste Asta Napp-Zinn (Altersklasse 60) ran, und das auf der kräfteraubendsten Strecke, den 400m Lagen. Als die „Härte-Prüfung“, die 100m Schmettern, sicher absolviert war, stand der erfolgreichen Verteidigung des Vorjahres-Vize-Titels nichts mehr im Wege. Mit den Teilzeiten auf der Brust- und Kraulstrecke war die Steinhagenerin ebenso zufrieden wie mit der Gesamtzeit von 10:16,98.

Die ostwestfälischen 2003er hatten ein Manko zu verkraften. Durch die Absage der OWL-Meisterschaften fehlte ihnen im Gegensatz zur Konkurrenz ein wichtiger Test. Davon ließ sich Ella Sophie Wagner nicht beeinträchtigen. Mit ihr wächst laut Aussage von Anne Völcker, ihrer Trainerin, ein weiteres großes Talent heran. Gleich siebenmal musste die Zehnjährige im Rahmen des Mehrkampfes ins Wasser.

Nach insgesamt gut absolvierten Technik-Übungen (50m Kraulbeine, 7,5 m Gleit-Test, 15m-Delfin-Beinen unter Wasser) stellte sie ihre Stärken in den vier Schwimmdisziplinen (400m Freistil, zwei 100m-Strecken und 200m Lagen) mit zum Teil extrem deutlichen Steigerungen unter Beweis. Nach 6:16,06 auf der Freistilstrecke („nicht gerade ihre Lieblingslage“ lt. Anne Völcker) schlug Ella über 100m Brust zu. Gleich um über 2,5 Sekunden senkte sie ihre Bestzeit auf tolle 1:34,02, Viertbeste in NRW!

Unter den sechs ostwestfälischen Starterinnen setzte sich die Steinhagenerin jetzt deutlich ab. Auch die 1:27,24 (12.) über 100m Rücken und die 3:06,43 (19.) über 200m Lagen in engen Rennen waren Spiegelbild von Ellas enormem Kampfeswillen.

Platz 26 unter 55 Starterinnen war schon gut, der Blick auf die OWL-Rangliste verheißungs- voll. Deutlich lag Ella (1504 Punkte) vor Michelle Witte (1407/Stukenbrock), ihrer ehemaligen Vereinskameradin Anna Waltermann (1351/Harsewinkel), Anna Marie Haberstroh (Bielefeld) und den beiden Stukenbrockerinnen Gina Fleer und Lisa-Sophie Kaupert.

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