Über 90 OWL-Medaillen beim Rekord-Festival der SCSA-Schwimmer

09./10.12.2017, OWL Kurzbahn

Steinhagenerinnen wollten auf Disqualifikationssieg verzichten

Rekordergebnis der Schwimmer des SC Steinhagen-Amshausen bei den OWL-Titelkämpfen in Ahlen! Was stach für den Coach heraus: die 14-jährige Ella Wagner mit ihren beiden ersten offenen Titeln, „Karo“ Kuhlmann und Bent Buttwill gleich mit jeweils 5, Lucia Penzel 7x im Jahrgang, die dreizehnjährige Johanna Heidemann 3x im Jahrgang und ihrem ersten offenen Finale, die sich wieder im Aufwind befindliche Christina Cordes?!?

Oder das SCSA-Lagen-Quartett, als Wasserfreunde Bielefeld disqualifiziert wurde. Steinhagener Reaktion: „Wir haben keinen Verstoß gesehen.“ Klaus Völcker intervenierte erfolglos. Demonstrativ stellten sich die SCSA-Damen bei der Siegerehrung nur vor das Podest.

Eine stolze Bilanz: über 90 Medaillen, 43x Gold, davon 13 in der offenen Klasse! Zudem musste das Team mehrere Ausfälle verkraften, darunter Bette Buttwill.

Bruder Bent (98), 7x vorne bei den Junioren, ist mittlerweile eine Bank auch in der offenen Wertung. Klasse, wie er die 200m Lagen dominierte: 2:08,76, neuer Altkreisrekord! Über 200m Brust zog Buttwill (2:24,39) Henrik Terholsen (95), der auf der letzten Bahn noch Boden gut machte, zu starken 2:25,50 mit. Ebenso im Sprint: Buttwill (1./29,12 Sek.), Terholsen (3./30,12) und der 98er Jahrgangszweite Fabian Joel Kwaßny (6./0:31,12).

„Karo“ Kuhlmann (95) sorgte nicht nur für die beste Damenleistung (50m Freistil / 0:25,94), dominierte auch die 100m Rücken (1:04,47) und stand an der Spitze eines überlegenen SCSA-Quartetts (Kuhlmann, Kansy, Penzel und Wagner) auf den 100m Lagen. Celestina Kansy (95) schlug zusätzlich im Brust- (2./0:34,76) und Schmetter-Finale (3./0:29,80) zu.

Beflügelt von ihrem ersten NRW-Titel machte Ella Wagner (2003) mit 7 OWL-Jahrgangs-Siegen nahtlos weiter. Über 200m Brust (2:43,67) fiel nicht nur der Altkreisrekord, sondern hier wie auch über 200m Lagen (2:27,91) sprang Gold in der offenen Wertung heraus.
Nach einwöchiger Pause präsentierte sich Lucia Penzel in einer erstaunlicher Verfassung: Bestzeiten im Schmettersprint (30,23 Sek.) und über 100m Lagen (1:08,47). Strahlen konnte Christina Cordes (beide 2001) nach 6 Medaillen, 200m Rücken-Bestzeit (2:36,66/2.) und tollen 28,37 (Lagenstaffel). Johanna Heidemanns Bilanz: Titel über 100m Lagen, 100m Rücken und im Rückensprint (32,34), im offenen Final als 5. sogar 31,66. Anna Theis (beide 2004) steigerte sich über 100m Rücken (1:18,22/6.) und über 200m Schmettern (4./3:28,78).

Mit Blick auf die Staffeln der anstehenden Kurzbahn-DM war der Formanstieg bei Lorenz Menke (95) unverkennbar, u.a. im Schmettern: 50m/0:26,02 (2.) und 100m/0:59,79 (3.). Robin Krieger (2000) toppte seine Sieger-Sprint-Zeit (50m Freistil/0:24,97) als Schlussschwimmer der Lagenstaffel auf 0:24,32. Stark auch die 2:21,02 (2.) über 200m Lagen.

Sicher holte sich Kevin Kailing (2001) die 200m Schmettern (2:25,34), mindestens ebenso viel wert der Sieg über 100m Brust (1:10,38) und die Steigerung über 200m auf 2:35,59 (2.). Trainer lieben es, wenn die Arme fliegen. René Kuhrmann setzte das erfolgreich über 100m Rücken (1./tolle 1:05,69) und im Sprint (1./0:30,95) um.

Im Zweikampf der Mädchen (200m Lagen/3:27,24 und 400m Freistil/6:26,91) erkämpfte sich Jona Luise Finken (2007) sowohl in der Einzel- als auch der Gesamtwertung Platz zwei.

Weitere Ergebnisse:
50m Schmettern: Jan Luca Theis (2005) 3./0:42,44
50m Rücken: Aron Csonti (99) 3./0:31,57
200m Rücken: A. Csonti 2./2:33,33
50m Brust: Louise Wesselmann (2006) 3./0:42,64
200m Brust: Roxana Mittelberg (2004) 6./3:19,37
50m Freistil: J L Theis 7./0:34,62 , Marco Pöhlker (2003) 15./0:29,38
200m Freistil: L. Wesselmann 8./3:31,90 , M. Pöhlker 9./2:26,02

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